Nils Holgerssons wunderbare Reise – Fragen an Pauline Rénevier

Was macht ein Mädchen so stark, dass es sich auf den Weg macht, um den Freund zu suchen?

Asa (Pauline Rénevier) in Samikleidung.

Asa (Pauline Rénevier) in Samikleidung. Bild: NDR/Ulla Alderin/Bremedia Produktion GmbH

Pauline Rénevier: Ich glaube, es ist die Liebe. Liebe ist etwas Mächtiges, aber auch Lächerliches. Es ist lächerlich, dass ein Mädchen sich aufmacht, um ihren Freund zu finden, den sie liebt, aber nicht einmal weiß, in welche Richtung sie gehen muss. Ist es denn nicht lächerlich, dass Åsa bis nach Lappland reist? Aber die Macht der Liebe ist doch etwas Wundervolles. Denn sie bezwingt jeden Zweifel. Sie ist das Einzige, was ein Mädchen dazu bewegt, eine so lange Reise zu machen.

Du hast als Åsa viele Abenteuer erlebt. Kannst Du etwas aus dieser Literaturwelt und von Åsas Erlebnissen in Deine jetzige Wirklichkeit übertragen? Gibt es da Parallelen?

Pauline Rénevier: Åsa und ich sind uns in manchen Dingen sehr ähnlich. Ich bin schon immer gerne gereist und habe auf diesem Weg viele Freunde gefunden. Ich weiß, was es heißt, fremd zu sein. Und ich weiß, was es heißt, verliebt zu sein. Nämlich so verliebt, dass die Liebe auch über Kilometer hinwegreicht. Åsa hat in dem Film einen Hund (einen wirklich tollen Hund). Ich liebe Hunde und hätte selbst gern einen. Aus dem Film habe ich gelernt, dass es immer eine Möglichkeit gibt, seine Ziele und Träume zu verwirklichen, auch wenn es unmöglich zu sein scheint.

Die beiden Hauptdarsteller am Drehort in Helsingborg. v.l.: Justus Kammerer und Pauline Rénevier.

Die beiden Hauptdarsteller am Drehort in Helsingborg. v.l.: Justus Kammerer und Pauline Rénevier. Bild: NDR/Ulla Alderin/Bremedia Produktion GmbH

Gänse, Füchse, wilde Tiere, Kobolde und Magisches. Was war für Dich das Aufregendste?

Pauline Rénevier: Ich war total begeistert von den vierfach vergrößerten Gegenständen, die die große Welt von Nils darstellen. Besonders das Koboldhaus mit den riesigen Nadeln, dem Glasscherbenspiegel, der Baumrindengarderobe. Aber ich war auch beeindruckt, wie viele Tiere es gab. Besonders meinen Filmhund Jette und zwei kanadische Gänseküken namens Pippo und Ellie habe ich ins Herz geschlossen. Das hat die Drehpausen wesentlich verkürzt. Aber auch die Vielfalt an Tieren und wie sie trainiert waren, war einzigartig.

Wetere Artikel zum Film:

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Teil 1

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Teil 2

Statement von Justus Kammerer (Nils Holgersson)

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Die Darsteller

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3 Gedanken zu „Nils Holgerssons wunderbare Reise – Fragen an Pauline Rénevier

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