Lukas Podolskis Auffahrunfall

…wenn’s hinten kracht, gibt’s vorne Geld…

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Foto: Steindy (talk) / Wikipedia

Ein Verkehrsunfall, wie er tagtäglich tausende Male passiert und von dem niemand weiter Notiz nimmt, außer dem Verkehrsunfall-statistiker der Polizei. Die Personenschäden sind – Gott sei Dank – geringfügig und den Sachschaden zahlt die Versicherung. Verkehrsunfalldienst und Justiz klären dann die Schuldfrage nach dem Verursacherprinzip, das Verkehrsgericht verurteilt den Unfallverursacher, ggf. auch zur Zahlung von Schmerzensgeld. Erledigt – im Normalfall. Weiterlesen

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Hartz4 und Weihnachten – ein paar wertvolle Tipps

Achtung: Satire

 

Andi RuhnkeLiebe Hartz-IV-Empfänger,

die Weihnachtsmärkte der Republik sind eröffnet und damit ist es Zeit für ein paar gutgemeinte Tipps für eine rundum gelungene Weihnachtszeit. Weiterlesen

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Fragen an Pauline Rénevier

Was macht ein Mädchen so stark, dass es sich auf den Weg macht, um den Freund zu suchen?

Asa (Pauline Rénevier) in Samikleidung.

Asa (Pauline Rénevier) in Samikleidung. Bild: NDR/Ulla Alderin/Bremedia Produktion GmbH

Pauline Rénevier: Ich glaube, es ist die Liebe. Liebe ist etwas Mächtiges, aber auch Lächerliches. Es ist lächerlich, dass ein Mädchen sich aufmacht, um ihren Freund zu finden, den sie liebt, aber nicht einmal weiß, in welche Richtung sie gehen muss. Ist es denn nicht lächerlich, dass Åsa bis nach Lappland reist? Aber die Macht der Liebe ist doch etwas Wundervolles. Denn sie bezwingt jeden Zweifel. Sie ist das Einzige, was ein Mädchen dazu bewegt, eine so lange Reise zu machen.

Du hast als Åsa viele Abenteuer erlebt. Kannst Du etwas aus dieser Literaturwelt und von Åsas Erlebnissen in Deine jetzige Wirklichkeit übertragen? Gibt es da Parallelen?

Pauline Rénevier: Åsa und ich sind uns in manchen Dingen sehr ähnlich. Ich bin schon immer gerne gereist und habe auf diesem Weg viele Freunde gefunden. Ich weiß, was es heißt, fremd zu sein. Und ich weiß, was es heißt, verliebt zu sein. Nämlich so verliebt, dass die Liebe auch über Kilometer hinwegreicht. Åsa hat in dem Film einen Hund (einen wirklich tollen Hund). Ich liebe Hunde und hätte selbst gern einen. Aus dem Film habe ich gelernt, dass es immer eine Möglichkeit gibt, seine Ziele und Träume zu verwirklichen, auch wenn es unmöglich zu sein scheint.

Die beiden Hauptdarsteller am Drehort in Helsingborg. v.l.: Justus Kammerer und Pauline Rénevier.

Die beiden Hauptdarsteller am Drehort in Helsingborg. v.l.: Justus Kammerer und Pauline Rénevier. Bild: NDR/Ulla Alderin/Bremedia Produktion GmbH

Gänse, Füchse, wilde Tiere, Kobolde und Magisches. Was war für Dich das Aufregendste?

Pauline Rénevier: Ich war total begeistert von den vierfach vergrößerten Gegenständen, die die große Welt von Nils darstellen. Besonders das Koboldhaus mit den riesigen Nadeln, dem Glasscherbenspiegel, der Baumrindengarderobe. Aber ich war auch beeindruckt, wie viele Tiere es gab. Besonders meinen Filmhund Jette und zwei kanadische Gänseküken namens Pippo und Ellie habe ich ins Herz geschlossen. Das hat die Drehpausen wesentlich verkürzt. Aber auch die Vielfalt an Tieren und wie sie trainiert waren, war einzigartig.

Wetere Artikel zum Film:

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Teil 1

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Teil 2

Statement von Justus Kammerer (Nils Holgersson)

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Die Darsteller

Nils Holgersson – Statement von Justus Kammerer

„Die zwei Monate in Schweden waren eine tolle Erfahrung. Die Schweden sind uns überall sehr offen, interessiert und fröhlich begegnet. Die überwiegende Zeit haben wir in Trollhättan gedreht. Es liegt nördlich von Göteborg und ist eine ziemlich öde Kleinstadt – ein Kino, ein Bowlingcenter, eine Minigolfanlage. Aber nach Drehschluss gab es dann ja auch noch unsere beiden mitgereisten Lehrerinnen…. Weiterlesen

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Die Darsteller

Nils Holgersson gespielt von Justus Kammerer

Nils Holgersson (Justus Kammerer).

Nils Holgersson (Justus Kammerer). Bild: NDR/Ulla Alderin/Bremedia Produktion GmbH

Åsa Berggren wird gespielt von Pauline Rénevier

Asa (Punline Rénevier)

Asa (Punline Rénevier), Bild: NDR/Andreas Rehmann

Stina Holgersson gespielt von Stephanie Japp

Stina Holgersson/Stephanie Japp. Bild: NDR/Ulla Alderin/Bremedia Produktion GmbH

Stina Holgersson/Stephanie Japp. Bild: NDR/Ulla Alderin/Bremedia Produktion GmbH

Ole Holgersson dargestellt von Hinnerk Schönemann

Ole Holgersson (Hinnerk Schönemann) wundert sich, dass Gans Martin wieder zuhause ist.

Ole Holgersson (Hinnerk Schönemann), Bild: NDR/Svante Örnberg/Bremedia Produktion GmbH

Kobold gespielt von Hanns Zischler

Der Kobold (Hanns Zischler)

Der Kobold (Hanns Zischler), Bild: NDR/Andreas Rehmann

Formula dargestellt von Kurt Krömer

Formula (Kurt Krömer)

Formula (Kurt Krömer), Bild: NDR/Andreas Rehmann

Die Tiere und ihre Sprecher

Martin…………………………………….Bastian Pastewka
Akka von Kebnekaise………………Katja Riemann
Gorgo…………………………………….Ben Becker
Smirre……………………………………Udo Schenk
Alfred……………………………………..Ralf Schmitz
Daunenfein……………………………..Yvonne Catterfeld

Weitere Artikel zum Film „Nils Holgerssons wunderbare Reise“:

Nils Holgerssons wunderbare Reise Teil 1 und Teil 2

Statement von Justus Kammerer (Nils Holgersson)

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Fragen an Pauline Rénevier

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Teil 2

Montag, 26.12., 2. Weihnachtstag, 16.20 Uhr (115 Minuten), ARD

Ole Holgersson (Hinnerk Schönemann) wundert sich, dass Gans Martin wieder zuhause ist.Schweren Herzens gibt Nils seinen Verrat zu. Die Aufregung unter den Gänsen ist groß und einige Mitglieder plädieren dafür, Nils auszuliefern. Zu verlockend ist der Gedanke, für immer von Smirre verschont zu bleiben. Aber Akka spricht ein Machtwort: „Er ist einer von uns!“

Ein Sturm treibt die Vögel nach Gotland, wo Martin die verletzte Gans Daunenfein entdeckt. Er bringt ihr Futter, aber nur Nils kann ihr den verletzten Flügel wieder einrenken. Martin hat sich in Daunenfein verliebt und nur noch Augen für das hübsche Gänsemädchen. Åsa folgt der Spur in den Norden. Inzwischen ist sie fest davon überzeugt, dass Nils mit den Gänsen unterwegs ist. Weil Martin keine Zeit mehr für Nils hat, streift dieser alleine durch den Wald, wo er von zwei Landstreichern entdeckt und gefangen genommen wird, die ihn an einen Zirkus verkaufen.

Verzweifelt suchen die Gänse überall nach Nils und fragen sogar Smirre. Listig erzählt er ihnen, er habe ihn gefressen. In tiefer Trauer ziehen die Gänse ohne Nils weiter.

Alles ist riesengross für Nils (Justus Kammerer), selbst ein alter Schuppen.Als neue Hauptattraktion des Zirkus’ soll der Junge den Adler Gorgo ersetzen, der schon so lange gefangen ist, dass er sich in sein Schicksal ergeben hat. Nils erfährt von ihm, dass er vor langer Zeit von Akka aufgezogen wurde, sie sich aber zerstritten haben. Nils verspricht dem Adler, sich für eine Versöhnung mit Akka einzusetzen. Der Junge und der Adler fliehen und machen sich auf den Weg nach Lappland. Als sie dort eintreffen, brüten die Gänse bereits, das Schlüpfen der Küken steht kurz bevor. Martin und Daunenfein freuen sich ebenfalls auf Nachwuchs.

Asa (Pauline Rénevier) und Alfred kehren zurück.Auch Åsa ist in Lappland angekommen und Nils ganz dicht auf der Spur. Der entdeckt und beobachtet sie aus sicherer Distanz, denn er traut sich nicht, sich ihr in seiner kleinen Gestalt zu zeigen. Vom Raben Bataki erfährt Nils, dass er wieder ein richtiger Junge werden könnte, wenn er nach Hause zurückkehrte und Martin wieder mitbrächte. Voller Freude erzählt er seinem Freund von dieser Chance, doch Martin möchte nicht zurück. Er will seine Zukunft mit den Wildgänsen und mit seiner jungen Familie in Freiheit verbringen. Nils hat keine Hoffnung mehr, aus dem Zauber erlöst zu werden.

Am Abend bevor sich Åsa auf den Heimweg macht, gibt sich Nils ihr zu erkennen. Sie ist froh, ihn zu sehen, und überhaupt nicht erschrocken von seiner Winzigkeit. Sie möchte Nils nach Hause begleiten, er aber will auf keinen Fall als Wichtel zurück. So bricht Åsa alleine auf.

Bo (Johan Ulveson) und Per (Johan Rheborg), die beiden Landstreicher im Schlossgarten von Svaneholm.Mittlerweile sind die Gänsekinder groß genug, um den Rückflug antreten zu können. Mitten im Aufbruch holt sich Smirre eines der Jungen von Martin und Daunenfein. Trotz der lähmenden Trauer um die Junggans gibt Akka den Befehl zum Abflug, denn die Schar muss in den wärmeren Süden, bevor der Winter einbricht. Nils schwört, Smirre ein für alle Mal zur Strecke zu bringen. Und unverhofft ergibt sich dafür eine Gelegenheit. Nils stellt ihm gemeinsam mit Martin eine Falle und kann Smirre in einer Hundehütte gefangen nehmen.

Auf seiner Rückreise trifft Nils die freundliche Schriftstellerin Selma Lagerlöf. Ihr erzählt er seine Geschichte, damit sie sie für ihr neues Lehrbuch über Schweden verwenden kann. Und zu Hause? Der Kobold erfährt, dass Nils und Martin spätestens zur Tag- und Nachtgleiche wieder auf dem Holgersson- Hof sein müssen, andernfalls würde ihm die Koboldinnung endgültig all seine Kräfte entziehen.

Nils Holgersson (Justus Kammerer) mit seinen Eltern Stina (Stephanie Japp) und Ole (Hinnerk Schönemann).Kurz bevor Nils und die Gänse Schonen erreichen, beschließt Martin, seinen Freund zum Holgersson-Hof zu fliegen, auch um seiner neuen Familie die alte Heimat zu zeigen. Kaum gelandet, wird Martin von Nils’ Vater gefangen und auf die Schlachtbank gebracht. Ohne zu überlegen, springt Nils dazwischen, gerade noch rechtzeitig: In diesem Moment wird der Zauber aufgehoben und Nils wächst zu seiner eigentlichen Größe. Er kann Martin retten und endlich seine Eltern wieder in die Arme schließen.

Der Abschied von den Gänsen, deren Sprache er nun nicht mehr versteht, fällt Nils sehr schwer. Als die Vögel am Horizont verschwinden, erscheint Åsa auf dem Hof. Beim Anblick ihres Lächelns weiß Nils: Jetzt beginnt ein neues Leben!

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Weitere Artikel zum Film „Nils Holgerssons wunderbare Reise“:

Die Darsteller

Statement von Justus Kammerer (Nils Holgersson)

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Fragen an Pauline Rénevier

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Teil 1

Sonntag, 25.12., 1. Weihnachtstag, 16.00 Uhr (115 Minuten), ARD
Nils (Justus Kammerer) mit der Hausgans Martin.

Nils (Justus Kammerer) mit der Hausgans Martin.

Der 13-jährige Nils ist nicht besonders glücklich: Ständig muss er auf dem Bauernhof seiner Eltern in Schonen helfen, dabei ginge er viel lieber mit dem Vater auf die Fuchsjagd. Doch der wird ihn nicht mitnehmen, denn Nils hat vergessen, die Milch auszutragen – und überhaupt sind seine Eltern der Meinung, er sei faul, habe keinen Respekt vor den Tieren und viel Unsinn im Kopf. Nur Åsa, die Tochter des Apothekers, versteht ihn und hält zu ihm, bis sie eines Tages, als Nils’ Eltern in die Stadt gefahren sind, erleben muss, wie Nils einen Raben sehr unsanft verscheucht. Es kommt zu einem Streit zwischen den beiden, denn Åsa ist von Nils’ Respektlosigkeit entsetzt. Sie will ihn nie wieder sehen.

Die Eltern Holgersson machen sich Sorgen, weil ihr Sohn Nils verschwunden ist. Darsteller: Hinnerk Schönemann, Stephanie Japp.Da steht plötzlich ein echter Hauskobold vor Nils! Als Nils selbst den Kobold gefangen nimmt, wird er von ihm dafür mit einem Zauber belegt. Nils schrumpft auf Wichtelgröße und er versteht plötzlich die Sprache der Tiere! So kann er hören, wie eine Gruppe Wildgänse, die über den Hof fliegt, dem Hausganter Martin zuruft, doch mit ihnen nach Lappland zu fliegen. Nils versucht, Martin aufzuhalten. Dumm nur, dass er vergessen hat, wie klein er nun ist. Ganter Martin hebt ihn leicht mit in die Luft. Nils fliegt mit ihm davon.

Und der Hauskobold? Gerne hätte er Nils zurückverwandelt, doch seine Zauberkräfte wirken nur auf heimischem Boden. Nun droht ihm gewaltiger Ärger mit der Koboldinnung, denn Verwandlungen von Menschen sind strengstens verboten. In seiner Not bittet er den Raben Bataki, ihm zu helfen und den Jungen zurückzubringen.

Nils (Justus Kammerer) sammelt Bucheckern, um sich einen Vorrat anzulegen.Nils, der nun auf die Hilfe der Tiere angewiesen ist, lernt zum ersten Mal in seinem Leben, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Die weise, alte Leitgans Akka, die mit Menschen nichts zu tun haben will, lehnt es zunächst ab, Nils in der Schar aufzunehmen. Als sie jedoch die aufkeimende Freundschaft zwischen Nils und Martin beobachtet, wettet sie mit dem Raben Bataki, dass es ihr gelingen könnte, aus Nils einen besseren Menschen zu machen.

An sein Leben als Winzling muss Nils sich erst gewöhnen. Vor allem die Suche nach Essbarem ist gefährlich, denn der böse Fuchs Smirre lauert überall. Nils gerät in seine Fänge und in seiner Not verrät er ihm den Lagerplatz der Wildgänse. Ein Glück nur, dass die Wildgänse bereits in Alarmbereitschaft sind und so Smirre entkommen können. Nils schweigt vor Scham.

Der Holgersson Hof in Schonen, Heimat von Nils und seinen Eltern.Zu Hause machen sich alle große Sorgen. Als Åsa hört, dass irgendwo in Schonen eine weiße Hausgans mit einer Schar von Wildgänsen gesehen wurde, macht sie sich kurzerhand auf die Suche. Unterwegs findet sie einen winzig kleinen Schuh, auf dem Nils’ Name steht, und weiß jetzt, dass sie auf der richtigen Spur ist.

Justus Kammerer, Bild: NDR/Andreas Rehmann

Justus Kammerer, Bild: NDR/Andreas Rehmann

Inzwischen setzt die Innung dem Hauskobold zu: Ist Nils nicht bis zum Ende des Sommers wieder zu Hause, werden ihm seine Zauberkräfte entzogen und er wird durch eine Nachwuchskraft ersetzt. Am großen Vogelsee gerät ein kleiner Junge mit seinem Boot in Gefahr. Mit Nils’ Hilfe können die Gänse ihn retten, und alles wäre in bester Ordnung, tauchte da nicht wieder Smirre auf. Er bietet Akka an, sie und ihre Gänseschar für immer in Ruhe zu lassen, wenn sie ihm Nils ausliefere.

Als Akka darauf nicht eingeht, erzählt Smirre ihr, wer ihm ihren Lagerplatz verraten hatte.

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Statement von Justus Kammerer (Nils Holgersson)

Nils Holgerssons wunderbare Reise – Fragen an Pauline Rénevier

Die Darsteller

Die zertanzten Schuhe

2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2011, um 15.20 Uhr, ARD

König Karl (Dieter Hallervorden) ist verweifelt: seine zwölf Töchter haben Geheimnisse vor ihm - jeden Morgen sind ihre Schuhe zertanzt.König Karl ist verzweifelt: Seine zwölf Töchter haben Geheimnisse vor ihm – jeden Morgen sind ihre Schuhe zertanzt. Keine der Prinzessinnen will oder weiß zu sagen, was des Nachts mit ihnen geschieht.

Auch nicht die älteste Tochter Amanda, deren Schuhe als einzige nie Löcher haben. Schon viele Prinzen hatten ohne Erfolg versucht, das Geheimnis zu lüften. Vom Versprechen auf eine Prinzessin angelockt, bezahlten sie ihr Scheitern mit dem Galgen.

Puppenspieler Anton (Carlo Ljubek).Doch davon lässt sich der Soldat und Puppenspieler Anton nicht abschrecken. Er hat sich beim ersten Anblick Amandas sofort in sie verliebt. Das weckt die Eifersucht des intriganten Hofmeisters, der sich selbst Hoffnungen auf den Thron macht. Eine geheimnisvolle Alte hilft Anton mit einem Tarnmantel. So schafft er es, unbemerkt den zwölf Schwestern in eine verzauberte Unterwelt zu folgen.

Die 12 Prinzessinnen.Nur – wenn er die Prinzessinnen verrät, würde sie das unglücklich machen. Wenn er schweigt, droht ihm der Strick. Mit einem Trick zieht sich Anton aus dieser doppelten Schlinge und führt das Märchen zum überraschenden Happy End.

unD Die moral Von Der geschichT’?
„Manchmal muss man ungewöhnliche Wege gehen, um an sein Ziel zu kommen.“
(Milena Maitz, Produzentin)


Welches ist ihr Lieblingsmärchen – und warum?

Dieter Hallervorden: „Rumpelstilzchen“ – weil ich darin die Titelrolle spielen könnte.

Inez Björg David: Als Dänin ist vielleicht nicht so überraschend, dass mein Lieblingsmärchen von Hans Christian Andersen ist. „Das hässliche Entlein“ fand ich immer besonders toll. Wenn es auch, wie alle Märchen von Hans Christian Andersen, sehr hart ist, fand ich es schon als Kind sehr schön, dass dieses Wesen, das so falsch verstanden wurde, am Ende genau „richtig“ war.

Gut oder böse? Welche ist ihre liebste Märchen-Hauptfigur? Und haben sie auch einen Lieblings-Bösewicht?

Dieter Hallervorden: Die Lieblingsfigur ist Rumpelstilzchen. Lieblings-Bösewicht? Der sogenannte Revolutionsführer Gaddhafi – natürlich im negativen Sinne.

Inez Björg DavidInez Björg David: Rotkäppchen fand ich als Figur toll! Wahrscheinlich, weil die Bilder immer so niedlich waren. Ich bin ja doch nur ein Mädchen! Witzigerweise ist mein Lieblings-Bösewicht auch der Wolf. Mir hat er immer ein bisschen leidgetan. Ich fand ihn einerseits dumm, aber natürlich sehr geschickt. Dass er am Ende durch seine Gier zu Grunde geht, schien mir logisch, und hat mein Weltbild bestätigt: Das Gute siegt – einfach
weil das Böse zu egoistisch ist.

Aus Stroh Gold spinnen oder mit Tieren sprechen – Märchenfiguren haben oft zauberhafte Kräfte: Was würden sie gerne können?

Dieter Hallervorden: Ich würde gerne die Gedanken meiner Gesprächspartner hören können.

Inez Björg David: Ich wollte tatsächlich immer gerne mit Tieren sprechen. Auch heute fände ich es nicht unspannend. Aber auch mit Bäumen und Pflanzen zu sprechen, fände ich interessant. Obwohl ich dann nicht mehr weiß, was ich essen würde.


Weitere Märchenfilme aus der Reihe „Sechs auf einen Streich“:

Aschenputtel

Die Sterntaler

Jorinde und Joringel

Die Sterntaler

2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2011, um 14.20 Uhr, ARD

Als für Mina (Meira Durand) alle Hoffnung verloren scheint, fallen die Sterne vom Himmel.Die elfjährige Mina fasst sich ein Herz! Nur noch Kinder und sehr alte Menschen leben in ihrem Dorf, denn der hartherzige König hat alle Eltern verschleppt.

Seit Jahren müssen sie Webdienste bei Hofe verrichten. Jetzt will Mina den König um Gnade bitten, denn das Dorf lebt in bitterer Armut. Der Dorfälteste hat ihr das Letzte, was sie haben, anvertraut: zwei Silbertaler, um die Mütter und Väter auszulösen.

Auf dem Weg zum Schloss begegnet sie dem fliegenden Händler Caspar. Der hält einen winzigen Hund in einem viel zu kleinen Käfig gefangen. Aus Mitleid lässt Mina sich auf ein riskantes Würfelspiel ein: Hund oder Geld.

Die Königin (Juliane Köhler) hat Mitleid mit dem tapferen Sterntalerkind Mina (Meira Durand).Doch Herr Flix, der Hund, hilft ihr aus der Klemme. Denn der kleine Schlawiner kann mit Kindern sprechen, die ein reines Herz haben. Fortan begleitet er Mina auf ihrer gefährlichen Reise und muss mit ansehen, wie das Mädchen alles verschenkt, was sie besitzt. Einem unglücklichen Holzfäller gibt Mina das Lachen wieder, einem geheimnisvollen Fährmann verhilft sie zu einer neuen Existenzgrundlage und einer Mutter, die ihr Kind verloren glaubt, gibt sie Hoffnung.

Der hartherzige König (Thomas Loibl) und seine Königin (Juliane Köhler) fühlen sich von Mina (Meira Durand) angegriffen.Dank ihres Gottvertrauens schafft es Mina schließlich, vor den gefürchteten König und die Königin zu treten. Der Herrscher erlaubt ihr, nach ihren Eltern zu suchen – allerdings nur bis Sonnenuntergang. Voller Eifer und Hoffnung macht sich das Mädchen auf. Sie findet zwar die Weber, doch nicht ihre Eltern. Verzweifelt verbringt Mina die Nacht in einem nahegelegenen Wald. Da beginnt ein Stern über ihr zu leuchten. Ein Wunder geschieht und Minas Traum kann Wirklichkeit werden.

unD Die moral Von Der geschichT’?
„Ganz altmodisch: Geben ist seliger als nehmen!
Oder neudeutsch: Großzügigkeit, Mitgefühl und Mut zahlen sich am Ende aus!“
(Margret Schepers, Redakteurin)


Welches ist ihr lieblingsmärchen – und warum?

Das Sterntalerkind Mina (Meira Durand) hat einen kleinen sprechenden Gefährten: Der Hund "Herr Flix".Meira Durand: „Der Meisterdieb“ ist mein Lieblingsmärchen, weil es so spannend ist und einen in den Bann zieht. Weil man wissen möchte, was als nächstes passiert, und die Spannung sich steigert.

Rufus Beck: „Hänsel und Gretel“! Würde man es verfilmen, wäre es mindestens so furchterregend wie „Das Schweigen der Lämmer“. Aber die Geschichte hat einen märchenhaften Ausgang und die Moral von der Geschichte: Ohne Gretel hätte Hans keine Chance gehabt – und umgekehrt.

Gut oder Böse? Welche ist ihre liebste Märchenhauptfigur?
Und haben sie auch einen Lieblings- Bösewicht?

Meira Durand: Liebste Märchen-Hauptfigur: das arme Mädchen von „Spindel, Weberschiffchen und Nadel“. Lieblings-Bösewicht: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, weil er so gierig dargestellt ist.

Rufus Beck spielt den fahrenden Händler Caspar.Rufus Beck: Was für eine Verführungskraft hat doch ein Lebkuchenhaus?! Die Hexe in „Hänsel und Gretel“ ist die Inkarnation des Bösen, eine Menschenfresserin und Kinderhasserin, aber die Schlauheit von Gretel macht ihr den Garaus.

Verraten sie uns, welchen märchenhaften Ort oder Augenblick sie im wahren Leben schon mal erleben durften?

Meira Durand: Der Wald, weil er so viele geheimnisvolle Orte und spannende Momente verbirgt. Er ist für mich immer wieder märchenhaft und gibt viel Kraft.

Rufus Beck: Die Geburt meiner Kinder.


Weitere Märchen aus der Reihe „Sechs auf einen Streich“:

Jorinde und Joringel

Aschenputtel

Die zertanzten Schuhe